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ShahNar

Was ist ein Granatapfel?

2 Min. Lesezeit

Granatäpfel in einer ShahNar-Kiste

Der Granatapfel ist eine der sieben gesegneten Pflanzen des Gelobten Landes, die in der Bibel erwähnt werden. Nur vier davon sind Obstarten: Weintrauben, Feigen, Datteln und Granatäpfel.

Im Koran wird der Granatapfel unter den Pflanzen der Paradiesgärten genannt. Einer Deutung zufolge ist die verbotene Frucht der Bibel kein Apfel, sondern ein Granatapfel – vor allem deshalb, weil der Granatapfel in vielen Sprachen als Apfel bezeichnet wird: Das deutsche „Granatapfel“ und das italienische „melograno“ bedeuten so viel wie „körniger Apfel“. Schon die alten Römer nannten den Granatapfel „körniger Apfel“ – malum granatum.

Was Granatapfelsaft enthält

Seit jeher schätzen die Menschen den wunderbaren Geschmack von Granatäpfeln und den Getränken daraus, auch wenn sie über ihre Zusammensetzung nichts wussten. Heute wissen wir, dass Granatapfelsaft eine Vielzahl natürlicher Stoffe enthält, zum Beispiel:

  • Polyphenole
  • Quercetin
  • Gallussäure
  • Tannine
  • Pektin
  • organische Säuren

Wie man Granatapfelsaft trinkt

Granatapfelsaft passt zu vielen Momenten des Tages:

  • pur und gut gekühlt
  • verdünnt mit Wasser oder Mineralwasser
  • in Smoothies und Obstsalaten
  • in Marinaden und Saucen – zum Beispiel als „Narsharab“
  • zu Fleisch, Fisch und Kebabs

Am besten schmeckt Saft aus reifen Granatäpfeln, direkt gepresst und unverdünnt. Der Saft macht 35–40 % des Gewichts eines ganzen Granatapfels aus – deshalb braucht man für einen Liter Saft bis zu 3 kg Früchte.

Der Granatapfel in Aserbaidschan

Aserbaidschan gehört zu den Ländern mit der längsten Tradition im Granatapfelanbau. Aus dem Saft wird dort auch die Sauce „Narsharab“ hergestellt, eine nationale kulinarische Marke der aserbaidschanischen Küche, die zu Fleisch und Fisch gereicht wird.

Granatapfelsaft für Kinder

Granatapfelsaft können Sie ab dem 12. Lebensmonat in die Ernährung Ihres Kindes aufnehmen. Beginnen Sie mit einem Teelöffel und beobachten Sie, wie Ihr Kind ihn verträgt; der Saft sollte mit Wasser verdünnt werden. Geben Sie ihn kleinen Kindern höchstens zweimal pro Woche. Neigt Ihr Kind zu Verstopfung, geben Sie ihm keinen Saft.

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